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Interview mit Raymond Kronig

Fünf Fragen an Raymond Kronig, neuer Gastgeber im Riffelhaus

Das ehemalige Hotel Riffelberg heisst ab der Eröffnung am 19. Dezember 2014 neu «Riffelhaus» und wird von einem neuen Logo repräsentiert. Warum diese Veränderungen?

«Wir haben uns dazu entschlossen aus den altehrwürdigen Räumlichkeiten in die Moderne zu gehen. Deshalb haben wir bewusst einen modernen Umbau gewagt und für das visuelle Erscheinungsbild ein zeitgemässes Logo mit einem innovativen Schriftzug gewählt. Wir knüpfen aber auch sehr gewollt an die Geschichte und Tradition des Hauses an indem wir den ursprünglichen Namen Riffelhaus übernehmen oder die alte Skistube in den Originalzustand zurückversetzen.

Was ist Ihr persönliches Highlight im neuen Riffelhaus?

«Die neue ’kleine aber feine’ Wellnessanlage mit einem Jacuzzi im Aussenbereich, das einen erhabenen Blick aufs Matterhorn verspricht.»   

Alle Zimmer werden neu gestaltet. Wird es auch im Restaurant Neues zu entdecken geben?  

«Wir bieten unseren Gästen wiederum eine währschafte Küche mit vielen Schweizer Gerichten, wie hausgemachte Schweinsbratwurst oder Geschnetzeltes an. Beide Speisen servieren mit unserer Hausrösti. Mit nur wenig abgewandelten Gerichten werden wir auch der  Nachfrage nach vegetarischen Menus gerecht. Auf Bestellung lassen wir das Fleisch weg – ohne Geschmackseinbussen. In unserer Küche wird etwa ein Flammkuchen auch ohne Speck zubereitet. So finden die Gäste auf unserer Speisekarte 23 ausgesuchte Speisen ohne Fleisch.» 

Was hat es mit dem sogenannten «Riffelhaus-Brett» auf sich?

«Zu drei feinen Vorspeisen – von unserem Küchenchef persönlich hergestellte Walliser Fleischspezialitäten – erhalten die Gäste auch den passenden Wein dazu. Dieses Arrangement wird auf einem echten Walliser Holzbrett serviert.»

Sie sind gebürtiger Zermatter und waren viele Jahre in der ganzen Schweiz tätig. Was hat Sie dazu bewogen, nach Zermatt zurückzukehren?

«Meine Liebe zur Heimat ist nie erloschen. Meine Wanderjahre mit der Übernahme des Riffelhauses zu beenden, stellt mit Sicherheit eine weitere Krönung meiner beruflichen Laufbahn dar. Mit der neuen Aufgabe im Riffelhaus kann ich nun endlich wieder den Walliserdialekt sprechen ohne mich regelmässig wiederholen zu müssen (lacht).»