Geschichte

Zermatt und die Matterhorn Group AG

Am Ende des 19. Jahrhunderts war aus dem abgeschiedenen kleinen Bergdorf Zermatt ein aufstrebender Sommerkurort geworden. Wohlhabende Städter kamen zur Sommerfrische in die Berge und verbrachten hier oft mehrere Ferienwochen.

Im Jahr 1864 erwarb die Burgergemeinde Zermatt ihr erstes Hotel. Sie kaufte das zehn Jahre zuvor von drei Zermatter Pfarrherren erbaute Hotel Riffelberg, das 18 Gäste beherbergen konnte. In den Jahren 1876–1879 baute die Burgergemeinde das Grand Hotel Zermatterhof – mit 94 Zimmern und 150 Betten das damals grösste Hotel im Dorf.

Um der Gemeinschaft keine übermässige Schuldenlast aufzubürden, mussten sich die Zermatter Burger verpflichten, beim Hotelbau Fronarbeit zu leisten. Als Gegenleistung für ihre gemeinnützige Arbeit wurde das Recht der Nutzniessung verankert, das noch heute gilt. 
Mit der weiteren Entwicklung des Tourismus und dem Aufkommen des Wintersports wurden die Burgerbetriebe immer zahlreicher.

Mittlerweile besitzt und betreibt die Burgerschaft verschiedene Hotels, Gruppenunterkünfte, bediente Restaurants, Selbstbedienungsrestaurants, (Schnee)-Bars und Souvenirgeschäfte. Daneben vermietet sie diverse Geschäftslokalitäten im Dorf und im Berggebiet von Zermatt.

Seit 1996 treten die Hotels & Gaststätten der Burgergemeinde Zermatt gegen aussen unter der Bezeichnung Matterhorn Group AG auf. 

Heute ist die Matterhorn Group AG einer der grössten Arbeitgeber in Zermatt und beschäftigt im Winter über 300 Mitarbeitende aus 30 Nationen.